HOMÖOPATHIE

Homöopathie © Benjamin Götte

Das Prinzip der Homöopathie

Das Wort Homöopathie leitet sich aus dem Griechischen ab: homoios – ähnlich und pathos – leiden.

Die Homöopathie ist eine alternative Behandlungsform, die den gesamten Menschen mit all seinen Ebenen, Körper, Geist und Seele aufgrund des Ähnlichkeitsprinzipes behandelt.

Das homöopathische Prizip geht davon aus, dass ein Arzneimittel, das ähnliche Symptome aufweist, wie der erkrankte Mensch, den Menschen wieder in einen harmonischen  Zustand bringen kann, in dem er keine Symptome mehr zeigt.

Samuel Hahnemann (1755 – 1843) war ein deutscher Arzt und Begründer dieser alternativen Methode. Er unternahm mehrere Selbstversuche, indem er im gesunden Zustand Chinarinde (eine Pflanze aus Mittel- und Südamerika) einnahm und feststellte, dass diese die für Malaria typischen Symptome hervorrief. Also folgerte er, dass diese Fähigkeit der Pflanze, Symptome beim Gesunden hervorzurufen, auch die Grundlage ihrer Heilwirkung beim Erkrankten sei.

Hahnemanns Grundsatz lautete: „Similia similibus currentur – Ähnliches mit Ähnlichem heilen.“

Neben dieser Ähnlichkeitsregel gibt es  den Grundsatz der Dynamisierung. Für diesen Prozess werden „Urtinkturen“ aus pflanzlichen und tierischen Anteilen stufenweise verdünnt und verschüttelt („dynamisiert / potenziert“) und dann auf Globuli (Zuckerkügelchen) aufgetragen.

Aus der Erfahrungsheilkunde heraus ergibt sich ein Unterschied, ob eine niedrige Potenz (D-Potenzen) auf körperlicher Ebene, eine hohe Potenz (C-Potenzen) oder sogar eine sehr hohe Potenz (LM-Potenzen) verordnet werden.