Balance durch Integration frühkindlicher Reflexe

Bereits während der Zeit im Mutterleib werden Reflexe (Frühkindliche Reflexe) angelegt, die wichtig sind und unser Überleben sichern und bei der Geburt und den ersten Lebensmonaten unterstützend wirken.  Einige von diesen Reflexen bleiben uns erhalten, andere werden nach der Geburt integriert und neue, bleibende Reflexe (Haltungsreflexe) entstehen. Dies ist ein normaler Prozess bei der Entwicklung des Nervensystems.

Wenn dieses nicht ausreichend geschieht, können reflexhafte Bewegungen nicht durch gesteuerte Bewegungen ersetzt werden. Das kann uns im späteren Leben in unserer Konzentration und im Lernen einschränken oder es uns erschweren, Gefühle zu verarbeiten.

Die Balance der frühkindlichen Reflexe ist nicht nur für Kinder geeignet, sondern kann in jedem Alter unterstützend angewendet werden.

Im späteren Leben können auch traumatische Erlebnisse dazu führen, dass wir auf unsere früheren Reflexe „zurückgeworfen“ werden.

Es gibt 25 unterschiedliche Reflexe, die falls sie nicht integriert werden, störende Einflüsse im Organismus auslösen können.

Erfahrungen haben gezeigt, dass die Balance der Reflexe eingesetzt werden kann bei:

  • grob – und feinmotorischer Koordination
  • Wahrnehmung (visuell, auditiv, senorisch)
  • Impulskontrolle / still sitzen können
  • Gefühlsverarbeitung
  • Konzentration